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14.11.2011

Informationsabend: "Kolumbiens verschwundene Gesichter"

Einmal im Jahr organisiert unsere Gruppe eine größere Aktion zum Themenschwerpunkt der Gruppe, Kolumbien. Diesmal luden wir - wie schon vor 2 Jahren - in das Domforum ein, um einen Informationsabend zu Kolumbien zu veranstalten: "Kolumbiens verschwundene Gesichter".

Schauspiel und Vortrag

Eingeleitet wurde der Abend, zu dem mit ca. 60 Personen (incl. aller Aktiven und Mithelfenden) leider nicht ganz so viele Besucher kamen wie erhofft, mit einem szenischen Kurz-Theaterstück: Laien-Schauspieler unserer Gruppe versuchten, durch eine kurze Darstellung einer Inhaftierung sowie durch die Schilderung von Einzelfällen aus Kolumbien für die problematische Menschenrechtssituation in dem südamerikanischem Staat zu sensibilisieren.

Nach der Anmoderation und einer Begrüßung durch Frau Bueren vom gastgebenden Domforum sowie durch Birger Diesem, unserem Gruppensprecher, hielt dann Christine Klissenbauer, Kolumbien-Expertin der Friedensbewegung Pax Christi, einen anschaulichen und lebendigen Vortrag zur aktuellen Situation in Kolumbien und zu den Hintergründen des dort herrschenden Konflikts. Im Anschluss bestand die Gelegenheit zu Fragen, die z.B. darauf zielten, inwiefern sich untern dem neuen Präsidenten die Situation in Kolumbien geändert hat oder welche Konzerne den Konflikt in Kolumbien aktiv unterstützen (kritisiert wurde in diesem Zusammenhang vor allem Nestlé).

Musik und Mitmachaktion

Nach diesem Sprachteil sorgte die kolumbianische Band „Manduco“ für Stimmung: Die Gruppe, mit der unsere Amnesty-Gruppe schon häufiger zusammengearbeitet hatte, präsentierte Stücke ihres neuen Albums und gewann im Verlauf ihrer gut halbstündigen Darbietung sichtbar immer mehr Sympathien unter den Zuschauern. Der Applaus wollte am Ende kaum abebben.

Da eine solche Aktion auch immer zum Aktivwerden und Mitmachen animieren soll, luden wir am Ende ein, zum einen ausgelegtes Informationsmaterial mitzunehmen, zum anderen, sich mit einer Solidaritätsbotschaften ablichten zu lassen. Diese Botschaften, die wir auf große Tafeln geklebt hatten, signalisierten Solidarität mit u.a. der Friedensgemeine San José. Aus den so entstandenen Fotos soll ein Fotobuch erstellt werden, das an die kolumbianische Regierung versendet werden wird.